Sicherheit beim Radeln: Warum Fahrradhelme bedeutsam sind

Der Trend nachhaltig zu leben sorgt dafür, dass immer mehr Menschen statt zum Autoschlüssel zum Fahrradhelm greifen. Die Gründe sind vielfältig, zum einen natürlich bedeutet Radfahren, dass keine unnötigen Abgase in die Atmosphäre abgesondert werden. Auf der anderen Seite macht Radfahren fit und verhilft vielen Menschen dazu, ein paar überschüssige Kilos zu verlieren. Wer sich für regelmäßige Radtouren entscheidet, darf notwendige Sicherheitsvorkehrungen einhalten. In diesem Artikel erfahren Leser die bedeutendsten Informationen darüber, warum ein Helm empfehlenswert ist und welche anderen Regeln eingehalten werden sollten.

Warum ist ein Helm so wichtig?

Während früher nur Kinder den Helm aufgesetzt haben, entscheiden sich heutzutage auch viele Erwachsene ihn zu tragen. Laut Studien tragen etwa 15 % der Radfahrer einen Helm, das ist immer noch ein geringer Prozentsatz, wenn man bedenkt, welche Vorteile er bietet. Diese wollen wir im nachfolgenden Abschnitt auflisten.

  • Der Helm kann Leben retten

Laut den letzten Zahlen hätten zig Leben gerettet werden können, wenn Radfahrer einen Helm getragen hätten. Das fanden Studien heraus, die Verunglückte mit dem Rad untersucht hat. Der Großteil der Menschen starb an einem Schädel-Hirn-Trauma, das mit Helm in den meisten Fällen hätte vermieden werden können. Wer sich selbst schützen möchte, sollte demnach immer einen Fahrrad-Helme tragen.

Der Helm sorgt dafür, dass etwa zwei Drittel der Energie, die bei einem Aufprall freigesetzt wird, resorbiert werden. Ohne Helm wäre der Sturz zu groß und der Kopf würde schwere Verletzungen davon tragen. Wer also einen Helm trägt, wird laut Statistiken bei einem Sturz seltener an Gehirnblutungen usw. leiden.

  • Andere Verkehrsteilnehmer können Fahrradfahrer besser erkennen

Viele Fahrradfahrer werden – gerade bei Dämmerung oder in der Nacht – von Autos oder Motorradfahrern übersehen. Dies könnte mit einem Helm mit entsprechenden Reflektoren vermieden werden. Beim Kaufen eines Helms sollte nicht nur auf die richtige Größe und hochwertige Materialien Wert gelegt werden, sondern zudem auf die Farbe. Wer sich für eine grelle und leuchtende Farbnuance entscheidet, kann davon ausgehen, dass er deutlich leichter gesehen wird. Daneben ist es gut, sich Reflektoren auf den Helm zu kleben, die dafür sorgen, dass man noch leichter erkannt wird. Menschen, die häufig Nacht unterwegs sind, sollten diesen Aspekt unbedingt beachten.

  • Kinder werden lieber einen Helm tragen, wenn Erwachsene ein Vorbild sind

Die Situation ist oft leicht widersprüchlich. Auf den Straßen kann man erkennen, dass Familien mit ihren Kindern radeln. Die Kleinen müssen einen Helm tragen, während die Eltern ohne herumfahren. Das ist natürlich nicht richtig. Damit die Kids verstehen, dass der Helm essenziell ist, müssen ihn auch Eltern tragen. Nur so kann gewährleistet sein, dass erstens alle Verkehrsteilnehmer geschützt sind und zweitens, die Kinder ein gutes Vorbild haben.

  • Schutz vor Sonne und Regen

Ein Helm ist nicht unpraktisch, bedenkt man, dass dieser vor Regen oder auch einer zu großen Sonneneinstrahlung schützen kann. Je nach Material kann dieser nämlich Wassertropfen abweisen und vor Nässe schützen. Wenn das Helmmodell vorne spitz zuläuft, kann es sogar die Sonneneinstrahlung verringern.

  • Stylishes Accessoires

Früher waren die Helme alles andere als stylish, deshalb ist es auch verständlich, dass diese niemand tragen wollte. Nun hat sich der Markt jedoch angepasst und es kommen immer mehr tolle Modelle raus, die zu Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern passen. Dank der zahlreichen Farben, der verschiedenen Größen und Muster findet jeder den schönsten Helm für sich. Weitere wichtige Informationen, warum ein Helm gut ist, lesen Neugierige in diesem Artikel von Welt.de: https://www.welt.de/gesundheit/article147398596/Darum-lohnt-sich-der-Fahrradhelm.html.

Weitere ratsame Sicherheitsvorkehrungen für Radfahrer

Um das Fahren auf Straßen noch sicherer zu machen, sollten gewisse Regelungen eingehalten werden. So ist es bedeutsam, dass Radfahrer spezielle Wege benutzen, die extra dafür vorgesehen sind. Dadurch setzen sie sich selbst weniger Gefahrenquellen aus. Falls ein Fahren auf der Straße notwendig ist, sollte immer die richtige Seite gewählt werden. Zudem ist es bedeutsam, dass eng am Rand gefahren wird. Fährt man in Gruppen, müssen sie hintereinander und nicht nebeneinander fahren. Das kann zu Problemen für Autofahrer führen, wenn plötzlich zwei Radfahrer nebeneinander auf der Straße sind.

Die Reflektoren und die Fahrradlampen sind verpflichtend, um im Straßenverkehr gesehen zu werden. Ist man im Winter dennoch einmal mit dem Auto statt Fahrrad unterwegs, kann dieser Artikel zum Thema Schneeketten dienlich sein.